
Rosé: Die Kunst der zarten Vielfalt
Rosé: Mehr als nur eine Modeerscheinung
Rosé, der Wein mit Charakter, hat sich seit seiner Einführung fest etabliert und ist nicht mehr aus den Regalen, den Tischen der Konsumenten und den Bewertungen der Kritiker wegzudenken. Anfangs als kurzlebige Modeerscheinung betrachtet, hat Rosé bewiesen, dass es weit mehr ist als nur ein Wein für Picknicks. Zusammen mit dem italienischen Pinot Grigio verzeichnet es einen starken Anstieg der Verkaufszahlen auf immer mehr Märkten. Die Gründe dafür sind vielfältig:
- Rosé passt sowohl zu verschiedenen Speisen als auch solo sehr gut;
- Er kann überall getrunken werden: im Restaurant, auf der Terrasse, beim Picknick oder auf Partys. Es ist ein informelles Vergnügen, bei dem Rebsorten, Ernten und Regionen weniger wichtig sind als bei anderen Weinsorten. Man muss nicht viel über Rosé wissen, um ihn zu genießen;
- Die Lässigkeit, die er ausstrahlt, macht ihn zu einem beliebten Thema in sozialen Medien, was ein starkes Verkaufsargument im Zeitalter von Instagram, Facebook und Influencern ist. Neben dem National Rosé Day am 10. Juni wird Rosé bei einigen der größten Outdoor-Partys und Picknicks gefeiert. Zum Beispiel findet seit 2016 Ende Juni in New York das "Pinknic" statt - ein riesiges Outdoor-Picknick mit Blick auf die Freiheitsstatue und Manhattan, bei dem der Dresscode "Weiß und Rosa" lautet und NUR Rosé getrunken wird, während die Gäste von den besten Köchen New Yorks und weltbekannten Musikgruppen unterhalten werden.
Nach Jahren der Suche danach, wie Rosé aussehen sollte, um gekauft zu werden, ist heute klar, dass es keine richtige Antwort gibt, und es gibt eine unüberschaubare Vielfalt an Stilen auf dem Markt. Die Farbe, immer mit attraktivem Glanz, variiert von perlgraurosa über "Lachs" oder "helle Schuppen" bis hin zu intensivem Erdbeer-Himbeer. Die Körper können elegant, aber nicht unbedingt leicht, straff oder üppig sein. Sie können süßlich oder völlig trocken sein. Geschmacksaromen umfassen Erdbeere, Kirsche, Himbeere, Aprikose, Blumen, Kräuter, Gewürze und für diejenigen, die bereit sind, neue Erfahrungen zu machen, Mineralität.
Rosé: Das Geheimnis zwischen Weiß und Rot enthüllt!
Während weißer Wein ausschließlich aus gepresstem Traubensaft hergestellt wird, der von Schalen und Fruchtfleisch getrennt ist und dann fermentiert wird, verläuft die Herstellung von Rotwein anders: Hier fermentiert der Traubensaft (ebenfalls farblos) zusammen mit den Schalen, wodurch während der Fermentation Farbe und Tannine extrahiert werden.
Roséwein hingegen wird nicht einfach durch Mischen von weißem und rotem Wein hergestellt, sondern durch eine Kombination dieser beiden Techniken.
Einige Rosés werden nach der Saignée-Methode hergestellt, bei der ein Teil des Traubensafts in einem frühen Stadium der Rotweinherstellung abgelassen wird, um mehr Konzentration von Farbe und Tanninen im Rotwein zu erreichen. Dieser abgelassene Saft wird dann separat fermentiert, um Roséwein zu erzeugen.

Je nachdem, wie lange die Traubenschalen zusammen mit dem Traubensaft verbleiben, variiert die Farbe von Roséweinen von blass lachsfarben bis hin zu einem kräftigen, fast rötlich-roten Ton. Der Duft erinnert stark an die jeweilige Traubensorte, oft mit Aromen von Erdbeere, Heidelbeere oder Himbeere.
Die Vielfalt der Roséweine: Ein Bouquet voller Qualitäten
Roséweine sind bekannt für ihre Vielseitigkeit bei der Kombination mit verschiedenen Speisen. Von Meeresfrüchten bis zu rotem Fleisch decken sie ein breites Spektrum ab und passen zu fast allem.
Trotz ihres eher kleinen Marktanteils in Bulgarien, haben Roséweine in den letzten Jahren verdientermaßen an Popularität gewonnen. Diese Weine bieten eine reiche Vielfalt und interessante Geschmackserlebnisse, die es wert sind, entdeckt zu werden, um den Gaumen zu bereichern.





































